Der Schlüsselmoment

Projekt 1,1

Wie so oft im Leben benötigt man einen dieser Schlüsselmomente, um an seinen lieb gewonnenen Gewohnheiten etwas verändern zu können. Jede Veränderung bedeutet zunächst seine Komfortzone zu verlassen und einen neuen, unbekannten Weg zu beschreiten. Wer macht das schon gerne? Vor allem, wenn es dann auch noch um mehr oder weniger lebenswichtige Dinge wie Ernährung, Körperhygiene oder Mobilität geht?

Der Schlüsselmoment

Mein ganz persönlicher Schlüsselmoment ereignete sich im Frühjahr 2017, als ich eher zufällig auf das Palmöl-Desaster -> in Indonesien aufmerksam wurde. Ich esse Schokoriegel, in denen Palmfett verarbeitet wird, für das der indonesische Regenwald samt seiner Primaten einfach verbrannt wird? Aufmerksam geworden durch diese Hiobsbotschaft informierte ich mich intensiver, was es mit der Gewinnung und Verarbeitung von Palmöl und Palmfett auf sich hat und war fassungslos und schockiert. Das Fett, für das Orang-Utans am lebendigen Leibe verbrennen müssen oder rücksichtslos abgeschossen werden steckt nicht nur im Schokoriegel. Nahezu in allen Fertiggerichten, Süßwaren und Instant-Produkten wird Palmöl (Palmfett) oder eines seiner Auszüge verarbeitet. Selbst in Kosmetikprodukten und Putzmitteln ist es zu finden. Ja, und sogar an der Tankstelle tanken wir das todbringende Palmöl, denn es wird als Bio-Sprit unserem Mineralöl beigemischt.

„Ich esse Schokoriegel in denen Palmfett verarbeitet wird, für das der indonesische Regenwald mitsamt seiner Primaten einfach niedergebrannt wird“

Was also tun? Ignorieren und die Augen schliessen? Nein! Es war ein Punkt erreicht, an dem ich diese Art von „bedingungslosem Konsum“ nicht mehr mitmachen wollte.
Dies war der berühmte Tropfen, der das Fass endgültig zum überlaufen brachte. Ich beschloss, fortan alle Gewohnheiten zu überprüfen und meinen Lebensstil so zu ändern, das mein Konsumverhalten umweltverträglicher und bewusster wird. Und was ich als erstes getan habe, darüber schreibe ich im nächsten Post…

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